Update

Hallo ihr Lieben,
es war sowohl auf meinen sozialen Medien, als auch auf den Blog seit einiger Zeit etwas stiller. Den etwas traurigen Grund dafür möchte ich euch in diesem Blogeintrag erläutern. Ich hoffe, ihr könnt verstehen, dass ich keine genaueren Aussagen über die Diagnose machen möchte. Aber jetzt fangen wir erst einmal von vorne an.

Wie ich euch bereits in diesem Beitrag berichtet habe, hatte der Mops letztes Jahr eine Huf- und Fesselgelenksentzündung. Diese haben wir mit unserer Tierärztin zusammen behandelt und nach einer längeren Schrittpause, von fast vier Monaten, konnten wir den Mops wieder vorsichtig auftrainieren.
Trotz eines schonenden Aufbaus, trotz Vermeidung von unpassenden Böden, trotz aller Acht kam ein Rückschritt, der so nicht hätte kommen sollen.
Gemeinsam mit unserer Tierärztin zusammen haben wir die Lage, die Behandlung und die weitere Vorgehensweise besprochen. Das hieß erstmal eine Behandlung der Diagnose, daran angepasstes Programm, was überwiegend aus Schritt und viel Wellness und Kuscheleinheiten bestand.
Leider wurde es nach der Behandlung und der angesetzten Ruhephase nicht besser. Die Prognose unserer Tierärztin war auch nicht wirklich hoffnungsvoll. Eher gesagt, sie war deprimierend.
Gemeinsam mit meiner Familie haben wir beschlossen, uns eine zweite Meinung in einer Klinik einzuholen.
Dort haben wir nochmals Testungen und Untersuchungen durchgeführt. Die Klinik kam leider zu dem gleichen Schluss, wie unsere Tierärztin.
Fazit beider Tierärztinnen ist, dass der Mops kein Reitpferd mehr sein wird. Das lässt die Diagnose leider nicht zu.
Obwohl ich schon Zeit hatte, mich mit der Situation anzufreunden und mit dem Gedanken abzuschließen, ist es für mich weiterhin sehr emotional. Der Gedanke, dass ich meinen Mops nicht mehr reiten kann fällt mir unheimlich schwer und tut auch nach wie vor sehr weh.
Es bestünde zwar die geringe Chance, dass der Mops nach einer längeren Ruhepause, von neun bis zwölf Monaten, eventuell wieder reitbar sein wird. Aber die Pause mit einem Anschluss an eine Aufbauphase mit unbekanntem Ausgang möchte ich ihm und auch mir nicht antun.
Zusammen mit meiner Familie und den Tierärzten haben wir uns Gedanken über Möglichkeit für den Mops gemacht.
Gemeinsam wurde beschlossen, dass der Mops mit 18 Jahren seine wohlverdiente Rente antreten. Zwar wesentlich früher als gedacht und angenommen, aber darüber freue ich mich sehr.
Da wir ihm seine Rente gerne so pferdegerecht wie möglich gestalten möchten, werden wir mit der Suche nach einem geeigneten Platz beginnen. Am besten mit kleiner Herdenhaltung und Weidegang.
Bis wir so einen Platz gefunden haben, werde ich die restliche Zeit mit dem Mops genießen so sehr ich kann. Das heißt Wellness für ihn, ganz viele Kuscheleinheiten und lange Sparziergänge und den ein oder anderen Ausritt.
Wie es danach für mich weitergehen wird? Ehrlich gesagt bin ich mir bisher nicht so ganz sicher. Ich werden mir erst einmal die Zeit nehmen, das Ganze zu verarbeiten.
Gerade, wenn man bedenkt, dass der Mops elf Jahre teil unserer Familie war und ich ihn jeden Tag gesehen bzw. mich mit ihm befasst habe, fällt es mir doch schwer ihn „loszulassen“.
Natürlich ist er nicht weg, aber der neue Stall wird wohl etwas weiter weg sein. Ich werden ihn wöchentlich besuchen, aber ein tägliches Sehen wird nicht mehr möglich sein.
Während es noch etwas ein emotionales Chaos herrscht, weiß ich rational, dass es die beste Entscheidung ist, die ich treffen kann. Diese hat der Mops auch mehr als verdient. Er hat elf Jahre lang alles für mich gegeben, mir meine ersten beiden S*-Platzierungen geschenkt und mir so viel beigebracht.
Ich bin mir sicher, dass er seine Rente genießen wird und noch schöne Jahre auf der Weide haben wird.
Wie es hier auf dem Blog weiter geht?
Keine Angst, ein paar Ideen habe ich schon. Lasst euch also überraschen.
XOXO,
S.
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